DiGA Check: NichtraucherHelden-App

- Schwerpunkt
- Suchterkrankungen, Nikotinabhängigkeit, Psychiatrie
- Zulassungsstatus
- dauerhaft
- Plattform
- App
- Herausgeber
- Sanero Medical GmbH (Deutschland)
- Letzte Aktualisierung:
- 01.10.2024
Informationen
- Ausschließlich App (iOS (mind. 12.0) und Android (mind. 5))
- Dauerhaft aufgenommen
- Hersteller: Sanero Medical GmbH (Deutschland)
- https://www.nichtraucherhelden.de/
- Kosten für Patienten: 0€
- Kosten für die gesetzliche Krankenkasse: 211€ (= 2,34€/Tag)
- Ausschließlich App (iOS (mind. 12.0) und Android (mind. 5))
- Dauerhaft aufgenommen
- Hersteller: Sanero Medical GmbH (Deutschland)
- https://www.nichtraucherhelden.de/
- Kosten für Patienten: 0€
- Kosten für die gesetzliche Krankenkasse: 211€ (= 2,34€/Tag)
- Kosten für Ärzte: 0€ (keine Budgetbelastung)
- PZN: 17575561
- Nikotinabhängigkeit
- Alter > 18 Jahre
- Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit einem Smartphone/Tablet
- Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyndrom (F17.2)
- Alter > 18 Jahre
- Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit einem Smartphone/Tablet
Bei Vorliegen einer der folgenden Erkrankungen:
- Akute psychotische Erkrankungen
- Bipolare affektive Störung
- Depressionen
- Angststörungen
- Delir
Und bei einem Alter < 18 Jahren.
Die oben genannten Vorerkrankungen stellen insofern ein Ausschlusskriterium dar, als dass bei einem Nikotinentzug auch negative Gedanken auftreten können. Diese sollen dann nicht in Kombination mit bereits im Vorhinein vorhandenen negativen Gedanken zusammentreffen.
Eine konkrete Entscheidung über die Verschreibung der DiGA sollten Sie gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt treffen. Bei weiteren Rückfragen melden Sie sich gerne bei uns.
- Delir, nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt (F05)
- Akute vorübergehende psychotische Störungen (F23)
- Schizoaffektive Störungen (F25)
- Bipolare affektive Störung (F31)
- Depressive Episode (F32)
- Rezidivierende depressive Störung (F33)
- Andere Angststörungen (F41)
- Sonstige Symptome, die die Stimmung betreffen (R45.8)
- Alter < 18 Jahre
Darüber hinaus empfiehlt der Hersteller, die DiGA nicht bei Zeichen akuter Suizidalität zu verordnen.
Bei Unklarheiten melden Sie sich gerne auch bei uns.
- Ziel der DiGA-Nutzung ist ein Rauchstopp (= Nikotinabstinenz)
- Verbesserung des Gesundheitszustands durch Rauchstopp/Nikotinabstinenz
Die DiGA bietet folgende fünf Haupt-Funktionen:
- Wissensvermittlung (“Module”)
- Fragen (“Heldenbarometer”)
- „Status“
- Mini-Spiele (unter „Ablenkung“)
- Community (unter „Ablenkung“, optional)
Die acht „Module“ enthalten jeweils mind. ein Video (bis zu Minuten lang) und eine Aufgabe, die Sie eigenständig durchführen sollen. Die Informationen werden schwerpunktmäßig per Video vermittelt. Es gibt wenig (Text-)Alternativen. Sie können maximal 3 Module/Tag absolvieren, damit Sie die Informationen auch sinnvoll verarbeiten können.
Das „Heldenbarometer“ erfasst Ihre Stimmung, Erfolgszuversicht, Probleme und Schwierigkeiten nach Abschließen eines Moduls. Auf dieser Basis entscheidet die DiGA individuell, ob das nächste Modul freigeschaltet wird oder ob (bspw. bei Motivationsschwierigkeiten) zusätzliches Material freigeschaltet wird. Dadurch bestimmen Sie sehr individuell, in welchem Tempo Sie die DiGA bearbeiten.
Im Bereich „Status“ finden Sie diverse Daten, die in Zusammenhang mit Ihrem Rauchstopp stehen – die Verbesserung von Gesundheitsparametern und gespartes Geld.
Der Menüpunkt „Ablenkung“ fasst verschiedene Funktionen zusammen, die Ihnen „erste Hilfe“ bieten sollen, wenn der Drang nach Nikotin wieder stärker wird. Hier finden Sie vier Mini-Spiele, Videos, Podcastempfehlungen und eine Community-Funktion, über die Sie sich mit anderen DiGA-Nutzern austauschen können (freiwillig).
Sobald der Rauchstopp eingetreten ist, wechselt die DiGA den Modus und Sie bekommen täglich kurze Beiträge, die Sie beim Aufrechterhalten des Rauchstopps unterstützen sollen. Dazu wird der Bereich „Dranbleiben“ freigeschaltet, in dem Sie Fitness-Übungen und Rezepte finden.
Die DiGA bietet folgende fünf Haupt-Funktionen:
- Wissensvermittlung (“Module”)
- Fragen (“Heldenbarometer”)
- „Status“
- Mini-Spiele (unter „Ablenkung“)
- Community (unter „Ablenkung“, optional)
Die acht „Module“ enthalten jeweils mind. ein Video (bis zu Minuten lang) und eine Aufgabe, die die Patienten durchführen sollen. Die Inhalte (überwiegend aus dem Bereich der Kognitiven Verhaltenstherapie) werden schwerpunktmäßig per Video vermittelt. Es gibt wenig (Text-)Alternativen. Dabei können maximal 3 Module/Tag absolviert werden.
Das „Heldenbarometer“ erfasst Stimmung, Erfolgszuversicht, Probleme und Schwierigkeiten. Auf dieser Basis entscheidet die DiGA individuell, ob das nächste Modul absolviert werden kann oder ob (bei Schwierigkeiten) zusätzliches Material freigeschaltet wird. Dadurch bestimmen die Patienten ihr individuelles Tempo.
Im Bereich „Status“ lassen sich diverse Daten einsehen, die in Zusammenhang mit einem Rauchstopp stehen – die Verbesserung von Gesundheitsparametern und gespartes Geld. Dazu können die Patienten „Awards“ erhalten, die das kognitive Belohnungssystem triggern können.
Der Menüpunkt „Ablenkung“ fasst verschiedene Funktionen zusammen, die bei aufkommendem Drang nach Nikotin helfen können. Hier finden sich vier Mini-Spiele, Videos, Podcastempfehlungen und die Community (optional), die in unserem Test relativ aktiv gewirkt hat.
Sobald der Rauchstopp eingetreten ist, wechselt die DiGA den Modus und die Patienten erhalten täglich kurze Beiträge als Impuls zur Abstinenzerhaltung. Dazu wird der Bereich „Dranbleiben“ freigeschaltet, in dem sich Fitness-Übungen und Rezepte finden.
Alle DiGA-Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, einen Support anzubieten. Dort erhalten Sie innerhalb von 24h eine Rückmeldung. Leider gibt es in der NichtraucherHelden-App keine Chatfunktion, sondern unter „Kontakt“ ein Mail-Formular.
In den meisten Fällen erhalten Sie das Rezept für die DiGA über Ihren Arzt. Die Nutzung kann und soll im Anschluss eigenständig durch Sie erfolgen.
Bei nachlassender Motivation oder falls Sie Schwierigkeiten haben, mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie allerdings nicht zögern, Kontakt mit Ihrem Arzt aufzunehmen. Dieser kann Ihnen sicherlich zusätzliche Unterstützung bieten.
Sollte es Ihnen nach den 90 Tagen Nutzungszeitraum noch nicht gelungen sein, mit dem Rauchen aufzuhören, suchen Sie unbedingt ebenfalls das Gespräch mit Ihrem Arzt. Dann können Sie gemeinsam entscheiden, ob Sie die DiGA weiter nutzen und einen Rauchstopp erreichen wollen.
Nach ärztlicher (bzw. psychotherapeutischer) Rezeptausstellung kann und soll die DiGA-Nutzung aus unserer Sicht sehr eigenständig durch die Patienten erfolgen.
Grundsätzlich enthält die DiGA ausreichend Hilfen und Funktionen, die bei nachlassender Motivation oder ansteigendem Suchtdruck Unterstützung bieten. Wir halten es dennoch für sinnvoll, den Patienten vorher anzubieten, in solchen Fällen auch frühzeitig Kontakt aufzunehmen. So können Sie zusätzliche Unterstützung bieten.
Sollte nach 90 Tagen Nutzungszeitraum noch kein Rauchstopp erreicht worden sein, spricht bei (nach wie vor) vorhandener Motivation nichts gegen eine erneute Verordnung. Sicherlich ergibt es trotzdem Sinn, vor erneuter Verordnung einmal zu klären, woran ein bisheriger Rauchstopp gescheitert ist.
Für die Bearbeitung der Module sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und eine ruhige Umgebung schaffen.
Ansonsten wird die App eine Art „ständiger Begleiter“ für Sie. Denn bei aufkommendem Verlangen nach Nikotin sollen Sie beispielsweise die Mini-Spiele im Bereich „Ablenkung“ (siehe Funktionen) nutzen.
Für die Bearbeitung der Module sollten sich die Patienten etwas Zeit nehmen und eine ruhige Umgebung schaffen.
Ansonsten wird die App eine Art „ständiger Begleiter“ darstellen, den die Patienten immer wieder nutzen sollen, wenn das Verlangen nach Nikotin aufkommt, bspw. in Form der Mini-Spiele im Bereich „Ablenkung“ (siehe Funktionen).
Laut Gesetz müssen DiGA-Hersteller eine Studie vorlegen, die die Wirksamkeit der DiGA nachweisen kann. Dafür hat eine Autorengruppe 2024 eine Studie mit 661 rauchenden Probanden veröffentlicht.
Die Probanden in der sogenannten Interventionsgruppe (IG) konnte die NichtraucherHelden-App nutzen. Die Probanden in der sogenannten Kontrollgruppe (KG, zum Vergleich) durften die DiGA nicht nutzen.
Nach 6 Monaten zeigte sich, dass in der Interventionsgruppe wesentlich mehr Probanden mit dem Rauchen aufgehört hatten (20,2%) als in der Kontrollgruppe (10,5%). Damit kann man die Wirksamkeit der NichtraucherHelden-App als Unterstützung beim Rauchstopp als erwiesen ansehen.
Allerdings ließ sich in der Studie nach 6 Monaten noch kein deutlicher Unterschied in Bezug auf Symptome wie Husten oder Luftnot zwischen den beiden Vergleichsgruppe feststellen.
Die für eine dauerhafte Aufnahme ins DiGA-Verzeichnis vorgeschriebene Zulassungsstudie von Rupp et. al. ist 2024 veröffentlicht worden. Dafür wurden n = 661 Patienten mit Nikotinabhängigkeit (entsprechend der ICD10-Kriterien) randomisiert (ohne Verblindung) in
- eine Interventionsgruppe(IG; Nutzung der NichtraucherHelden-App nach ärztlichem Kurzkontakt; n = 336)
- eine Kontrollgruppe (KG; lediglich ärztlicher Kurzkontakt; n = 325)
eingeteilt.
Primäre Endpunkt war eine 7-Tage-Abstinenz nach 6 Monaten (entsprechend einer Selbstauskunft der Probanden), wobei nicht-entflammbare Nikotinprodukte und E-Zigaretten „erlaubt“ sind. Dieser Endpunkt orientiert sich an internationalen Definitionen für Rauchentwöhnung. Als sekundäre Endpunkte wurden eine längerfristige Abstinenz, eine mittels Cotinin-Speichel-Test objektivierte Abstinenz sowie klinische Parameter (bspw. Husten und Luftnot) erhoben. Fehlende Daten seien als „nicht abstinent“ vermerkt worden.
Zum Ende des Studienzeitraums sei eine signifikant höhere Abstinenzquote in der Interventionsgruppe (20,2%) im Vergleich zur Kontrollgruppe (10,5%) feststellbar gewesen. Auch für die längerfristige Abstinenz und den Cotinin-Speichel-Test habe sich eine höhere Abstinenzquote in der IG gezeigt. Für die klinischen Parameter Husten und Luftnot hätten sich keine signifikanten Veränderungen nachweisen lassen. Die begleitende Nutzung von Nikotinersatzprodukten habe in dieser Studie die Abstinenzrate (nicht signifikant) erhöht.
Die Drop-Out-Rate sei in der Interventionsgruppe mit 34% höher gewesen (KG 22%). Ohne Zahlen aus vergleichbaren Studien zu kennen, darf man bei Interventionen in Zusammenhang mit Sucht und Entzug sicherlich höhere Abbruchquoten als vertretbar bewerten.
Wesentlich spannender wäre aus unserer Sicht ein Vergleich mit anderen Rauchstopp-Apps gewesen, die es ja auch als Nicht-DiGAs gibt. Das hätte die Qualität der Evidenz erhöhen können. So wurde – wie bei DiGAs üblich – eine Warte-Kontrollgruppe genutzt.
Darüber hinaus sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Definition der Abstinenz durchaus „Lücken“ für Nikotinersatzprodukte und für E-Zigaretten lässt. Insbesondere E-Zigaretten wiederum gehen mit weiteren Gesundheitsrisiken einher.
Grundsätzlich halten wir die Evidenz über die Wirksamkeit der NichtraucherHelden-App in Bezug auf einen Rauchstopp für gut.
Neben digitalen Entzugsbehandlungen können Sie die Inhalte, die Sie in der NichtraucherHelden-App finden, auch im Rahmen von analogen Entzugsprogrammen absolvieren.
Nikotinersatzprodukte lassen sich grundsätzlich auch mit der DiGA kombinieren. In einer der Lerneinheiten erhalten Sie dazu auch Informationen.
Eine alternative DiGA ist Smoke Free, die wir ebenfalls bereits getestet haben. Dazu gibt es auch Nicht-DiGA-Gesundheitsapps, die Sie für Ihr Smartphone herunterladen können. Bei solchen Angeboten empfehlen wir immer, sich vorher über Hersteller und Datenschutz zu informieren, weil dort geringere gesetzliche Anforderungen gelten.
Die S3-Leitlinie zu Rauchen und Tabakabhängigkeit nennt im Abschnitt Behandlung verschiedene Therapiebausteine (Kurzinterventionen, psychotherapeutische Interventionen, Arzneimittel etc.), die sich grundsätzlich sicherlich auch kombinieren lassen.
Für Patienten, die ihr Smartphone eher wenig nutzen, sind auch analoge Entzugsprogramme vorstellbar. Hier stellt sich uns die Frage, inwieweit ausreichend Plätze in solchen Programmen vorhanden sind.
Eine Nikotinersatztherapie lässt sich grundsätzlich auch mit der NichraucherHelden-App kombinieren und wird als Möglichkeit auch in der DiGA thematisiert.
Darüber hinaus gibt es mit Smoke Free eine weitere DiGA, die Patienten beim Rauchstopp unterstützen soll. Denkbar sind auch Nicht-DiGA-Gesundheitsapps, wobei wir hier empfehlen würden, sich vorher über die Apps in Bezug auf Hersteller und Datenschutz zu informieren.
Unser Fazit zur NichtraucherHelden-App fällt eher positiv aus. So können wir uns den Nutzen einer DiGA zur Rauchentwöhnung sehr gut vorstellen. Schließlich werden Sie Ihr (Rauch)Verhalten mutmaßlich nicht durch ein einmaliges Arztgespräch verändern. Stattdessen handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, bei dem eine App auf dem Smartphone ein dauerhafter, hilfreicher Begleiter sein kann.
Die Inhalte der App sind dabei für uns schlüssig. Insbesondere der Bereich „Ablenkung“ mit den Mini-Spielen und kurzen Audio-Dateien, die Sie bei akutem Rauchverlagen wortwörtlich ablenken sollen, macht auf uns einen hilfreichen Eindruck. Positiv finden wir auch die Integration des Symptom-/Stimmungsfragebogen („Heldenbarometer“). So können Sie die Bearbeitungsgeschwindigkeit steuern und die DiGA wird etwas individueller.
Dafür ist das generelle Design der App sowie die Aufmachung der Videos unserer Meinung nach nicht ganz zeitgemäß und etwas veraltet. Hier wäre alternative die Nutzung von Smoke Free, der zweiten DiGA zur Rauchentwöhnung, möglich. Und Sie sollten sich vor der Nutzung bewusst machen, dass die Inhalte ganz überwiegend per Video vermittelt werden. Das ist Geschmackssache. Sollten Sie eher ein lesender Lerntyp sein, können wir uns vorstellen, dass Sie bei dieser DiGA ggf. schnell die Motivation verlieren.
Dazu hätten wir uns zum einen eine Chatfunktion gewünscht, die bei Fragen oder Motivationsschwierigkeiten zusätzliche Hilfe bieten könnte, und zum anderen wäre eine zusätzliche Webanwendung angenehm, um die längeren Videos nicht auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm gucken zu müssen.
Positives
- Funktion „Ablenkung“ mit hilfreichen Tools bei akutem Rauchverlangen
- Bearbeitungsgeschwindigkeit individuell je nach Fortschritt oder auftretenden Schwierigkeiten
Negatives
- Etwas veraltetes Design von App und Videos
- Fehlende Chatfunktion
- Zusätzliche Webanwendung wäre für das Ansehen der längeren Videos angenehm
Unser Fazit zur NichtraucherHelden-App fällt eher positiv aus. So können wir uns den Nutzen einer DiGA zur Rauchentwöhnung sehr gut vorstellen. Schließlich entwickelt sich die damit verbundene Verhaltensänderung nicht durch ein einmalige Arztgespräch, sondern ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem eine App auf dem Smartphone ein dauerhafter Begleiter sein kann.
Die Inhalte der App sind dabei für uns schlüssig. Insbesondere der Bereich „Ablenkung“ mit den Mini-Spielen und kurzen Audio-Dateien, die bei akuten Rauchverlagen helfen sollen, wirkt hilfreich. Positiv finden wir auch die Integration des Symptom-/Stimmungsfragebogen („Heldenbarometer“). So erhält die DiGA ein Mindestmaß an Individualität in der Bearbeitungsgeschwindigkeit und geht auf unterschiedliche Bedürfnisse der Patientn ein.
Dafür ist das generelle Design der App sowie die Aufmachung der Videos unserer Meinung nach nicht ganz zeitgemäß und etwas veraltet. Hier wäre alternativ die Nutzung von Smoke Free, der zweiten DiGA zur Rauchentwöhnung, möglich. Und man muss sich vor der Nutzung bewusst machen, dass die Inhalte ganz überwiegend per Video vermittelt werden. Das ist Geschmackssache, aber wer lieber liest, verliert bei dieser DiGA ggf. schnell die Motivation.
Dazu hätten wir uns zum einen eine Chatfunktion gewünscht, die bei Fragen oder Motivationsschwierigkeiten zusätzliche Hilfe bieten könnte, und zum anderen wäre eine zusätzliche Webanwendung angenehm, um die längeren Videos nicht auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm gucken zu müssen.
Positives
- Funktion „Ablenkung“ mit hilfreichen Tools bei akutem Rauchverlangen
- Bearbeitungsgeschwindigkeit individuell je nach Fortschritt/Schwierigkeiten der Patienten
Negatives
- Etwas veraltetes Design von App und Videos
- Fehlende Chatfunktion
- Zusätzliche Webanwendung wäre für das Ansehen der längeren Videos angenehm